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Sehen lernen

Seh- und Visualtraining

Jeder erlernt in der Regel gutes Sehen in seiner Kindheit. Allerdings kann es durch verändertes Freizeitverhalten von Kindern zu Störungen bei der Sehentwicklung kommen, wenn beispielsweise die Kinder nicht mehr so oft im Freien spielen und sich ausreichend bewegen können, sondern vermehrt vor dem PC sitzen. Hier ist es ratsam, ärztliche Rat einzuholen und über ein Seh- und Visualtraining nachzudenken.

Optimal erlerntes Sehen und die Natürlichkeit des Sehens können jedoch aus verschiedenen Gründen im Laufe des Lebens auch wieder verlernt werden.

Einseitige Sehgewohnheiten, Anspannungen, Stress und Erlebnisse, die emotional berühren, können zu Abweichungen beim klaren Sehen führen. Die Augen sind sehr empfindsame Organe, die bei einigen Menschen auf Veränderungen im Alltag unmittelbar reagieren. Außergewöhnliche Ereignisse „schlagen“ so manchem im sprichwörtlichen Sinne „auf die Augen“ oder „vernebeln“ ihm „den Blick“.

Durch gezieltes Sehtraining und Entspannung kann gesundes und klareres Sehen auch wieder neu erlernt oder zumindest teilweise wieder zurückgewonnen werden.

Neben Entspannungsübungen und den vier Übungsbereichen nach Skeffington (siehe: Sehen Lernen - Historisches) spielen beim gesunden Sehen weitere Faktoren eine Rolle wie beispielsweise:

  • Licht
  • Schlaf
  • Stress
  • Interesse
  • Ernährung
  • Bewegung

Der ganzheitliche Ansatz des Sehtrainings versteht den Menschen in seiner Gesamtheit und berücksichtigt das enge Zusammenspiel zwischen Augen, Körper, Geist, Gehirn und Emotionen.