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Historisches

Historisches

Das Sehtraining basiert auf den Forschungen und Verdiensten des New Yorker Augenarztes Dr. William Bates (1869 - 1931), der Anfang des 20. Jahrhunderts erkannt hat, dass bei Fehlsichtigkeit die Brille nicht heilen, sondern nur zur Unterstützung des Sehens dienen kann.

Bates machte darauf aufmerksam, dass das Sehen organgerecht, natürlich und entspannt sein sollte. Er kam durch seine Arbeiten zu der Erkenntnis, dass Verspannungen der Augenmuskulatur zu Fehlsichtigkeit führen können. 

So ist es auch sein Verdienst, zahlreiche Übungen entwickelt zu haben, von denen wir heute noch profitieren. Sie unterstützen uns darin, unser Sehen zu entspannen und klarer werden zu lassen.

Einige Jahre später als Bates begründete der Funktionalophtometrist Dr. Arthur M. Skeffington (1890 - 1976) das Visualtraining. Er gliederte den Vorgang des Sehens in vier funktionale Bereiche und hat damit auch das Training der Augen systematisiert. 

Klares und entspanntes Sehen wird nach Skeffington von vier relevanten Faktoren bestimmt:

  • Augenbeweglichkeit: Die Möglichkeit der Augen, in alle Richtungen zu schauen
  • Akkommodation: Die fließende Anpassung der Augen auf Nähe und Ferne
  • Beidäugiges Sehen: Beide Augen werden gleichermaßen am Sehvorgang beteiligt
  • Gehirnintegration: Koordination, Zusammenstellen, Vergleich, Erinnerung, Auswertung und Beurteilung des Gesehenen

Bis heute haben sich viele namhafte Persönlichkeiten um das Seh- und Visualtraining verdient gemacht und es weiterentwickelt, so dass Sehtrainerinnen und Sehtrainern verschiedene ganzheitliche Ansätze zur Verfügung stehen, die sie zum Nutzen ihrer KlientInnen und KursteilnehmerInnen weitergeben können.